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27.08.2016 Samstag Treffen der Freunde und Förderer des Bundesverbands

Actionreiches Förderertreffen

Der DLRG Bezirk Altona bekam am vergangenen Mittwoch außergewöhnlichen Besuch: Mehr als ein Dutzend Freunde und Förderer des Bundesverbands trafen morgens in der Elbchaussee ein. Vor ihnen lag ein erlebnisreicher Tag, der vor allem eine Frage beantworten sollte: Was passiert denn eigentlich mit unseren Spenden an die DLRG? Doch erst einmal genossen sie den Ausblick auf die Elbe bei einer Tasse Kaffee. Nach der kleinen Stärkung und einer kurzen Begrüßung durch den Verbandsleiter für Öffentlichkeitsarbeit Achim Wiese und Bezirksleiter Arto van der Meirschen ging es auch schon los zum ersten Programmpunkt – der Besichtigung der neuen Station des Landesverbands Hamburg am Anleger Wittenbergen.

Einsatzzentrale am Elbstrand

Am idyllischen Landschaftsschutzgebiet Falkenstein erwartete die Besucher die erst Ende Juni 2015 eingeweihte Rettungswache. Von Mai bis September sind hier bis zu 8 Wachgänger stationiert, Wachleiter und Bootsführer eingeschlossen. Da der Funkraum der Wache mit modernster Kommunikation ausgestattet ist, sind die Wasserretter sehr schnell vor Ort, wenn Menschen Hilfe benötigen. Dass die manchmal dennoch zu spät kommt, verdeutlichte Arto van der Meirschen anhand einiger tragischer Fälle der letzten Zeit, bei der mehrere junge Männer ertrunken waren. Um noch besser über die Gefahren am Wasser aufzuklären, wurden die Baderegeln in über 30 Sprachen übersetzt. Zusätzlich gibt es ein Plakat, das diese wichtigen Regeln rein mit Piktogrammen, also nur mit Bildern, erklärt. Dies soll ebenfalls zu noch mehr Sicherheit an den Hamburger Gewässern beitragen.

Live im Einsatz mit dem Motorrettungsboot Greif 5

Nach einem leckeren Mittagessen zurück in der Geschäftsstelle – zu dem sich als ganz besonderer Gast DLRG Präsident Hans-Hubert Hatje gesellte – stand eine halbstündige Bootstour mit dem Motorrettungsboot (MRB) Greif 5 auf der Agenda. Bootsführerin Caroline Evers  erklärte die Ausstattung des 7,45 m langen und 2,50 m breiten Bootes und nahm die erste „Besatzung“ mit in den Hamburger Hafen. Dabei erreichte das MRB zur Freude der Spender zwischendurch seine Höchstgeschwindigkeit von ca. 60 km/h. Vorbei an riesigen Containerschiffen, Hafenbauten und grünen Ufern gelangten dann alle leicht gischt besprüht wieder zurück an die Anlegestelle.
Die zweite „Besatzung“, die eigentlich nur den gleichen Weg zurücklegen sollte, erlebte den Greif 5 und seine Bootsführerin dann gleich im Einsatz: Ein Havarist mit Motorschaden lag vor dem Containerkai und musste abgeschleppt werden.

Ausrüstung für Katastrophenschutz und Rettungsschwimmer

Als alle wieder heil an Land und in der Geschäftsstelle angekommen waren, konnten sie sich etwas mit dem Gerätewagen Tauchen, dem Einsatzfahrzeug für die Fachgruppe Tauchen des Landesverbands Hamburg vertraut machen. Das massive Fahrzeug vom Typ Vario 816D ist sauber beladen mit allem, was für Wasserrettungen und -bergungen benötigt wird und hat auch Sanitätsausstattung an Bord, wie der Stellvertretende Bezirksleiter Andreas Ritter erläuterte.
Einen Teil der Rettungsschwimmer-Ausrüstung stellte anschließend der stellvertretende Bundesarzt der DLRG Raik Schäfer vor, einen Automatisierten externen Defibrillator (AED), um genau zu sein. Mit Hilfe der Reanimationspuppe „Little Anne“ erklärte er die Funktionsweise der Geräte, die unter anderem mit Spendengeldern angeschafft wurden und auch für Laien geeignet sind. Ein paar Tipps zur Ersthilfe bekamen die Anwesenden noch dazu.

 

 

Erfolgreicher Tag

Zum Abschluss hielt Jörn H. Linnertz vor einer kleineren Runde seinen Vortrag zum Thema Erbrecht. Dass es das komplexeste Europas ist, glaubten dem Rechtsanwalt und Notar seine Zuhörer schon nach wenigen Minuten. Er steht der DLRG beratend zur Seite bei der Umsetzung einer Broschüre zu Vererbungen an die DLRG.
Besucher, Redner und Helfer ließen dann den Abend ausklingen – mit Hamburger Pannfisch – und blickten gemeinsam auf den gelungenen Tag zurück. Spenderbetreuerin Bettina Müller dankte dem Team des Bezirks Altona persönlich und lobte den Einsatz.

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Von: Arto vanderMeirschen

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